Weihnachtsessen

Auch Ende 2023 haben wieder viele Paten und Patinnen für das Weihnachtsessen gespendet. So konnten alle Patenkinder aus den verschiedenen Schulen zu einem Essen eingeladen werden. Zudem wurden auch Schulmaterialien verteilt. Erstmals bekamen die Kinder nicht nur Stifte und Hefte, sondern auch einen Rucksack. Darüber hinaus erhielt jedes Kind fünf Stücke Seife – immer noch ein kostbares Gut für die Familien. Im Namen der Kinder sagen wir allen, die all dies möglich gemacht haben, ganz herzlichen Dank! Gleichzeitig wurde die Weihnachtspost verteilt. Viele Kinder konnten sich über bunte Weihnachtskarten aus Deutschland freuen. Die neuen Patenkinder bekamen an diesem Tag auch ihre Urkunden.

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Kurznachrichten aus Saponé Marché

Vor kurzem erreichte uns die Nachricht, dass sich sowohl das Dengue-Fieber als auch Malaria stark ausbreiten und die Menschen kein Geld für die Behandlung haben. Das Bild oben zeigt ein krankes Kind auf dem Flur der Krankenstation. Bettwäsche gibt es nicht und die Angehörigen müssen die Patienten selber versorgen. Zudem meldete die Krankenstation, dass der Staat seiner Pflicht, die Stromrechnung zu bezahlen, nicht nachkommt und man befürchten muss, dass der Strom abgestellt wird. In solchen Notlagen sind wir froh, wenn wir schnell handeln und finanzielle Hilfe leisten können. Das Schulgartenprojekt sollte eigentlich nur bis Dezember 2023 gehen. Aus verschiedenen Gründen (Wetterunbilden, Militärputsch mit geschlossenen Schulen, Krankheit etc.) hat sich jedoch die Realisierung verzögert. Deshalb haben wir beim BMZ den Antrag auf Verlängerung bis Mai 2024 gestellt. Dieser Antrag wurde genehmigt, so dass nun das Projekt mit finanzieller Hilfe weitergeführt werden kann. Das Hühnerprojekt der Frauen ist abgeschlossen. Die Aufzucht und der Verkauf von Hühnern sind erfolgreich, so dass auch alle Kredite zurückbezahlt werden konnten. Dieses Geld steht nun weiteren Frauen, die in diesem Jahr einen Alphabetisierungskurs abgelegt haben, für ihre Geschäftsideen zur Verfügung. 28 neue Patenkinder konnten in unser Programm aufgenommen werden. Nun wird durch unseren Förderkreis 301 Kindern ein Schulbesuch oder eine Ausbildung ermöglicht. Auch in diesem Jahr findet wieder ein Weihnachtsessen für alle Kinder statt. Viele Paten und Patinnen haben dafür gespendet. Die Kinder freuen sich das ganze Jahr darauf. Zudem wird bei dieser Gelegenheit die Weihnachtspost der Pateneltern verteilt. Das Lycée erhielt weitere Schulmöbel und für die Grundschule in Damzoussi wurden welche in Auftrag gegeben. Da in Saponé Marché kein Kind eine Brille trägt, viele aber Sehprobleme haben, finden nun Augen-Reihenuntersuchungen statt. Unser Partnerkomitee organisiert diese und erste Untersuchungen haben nun für die Klassen des Lycées begonnen. Aber auch alle anderen Schulen sollen diese Möglichkeit erhalten. Für die Finanzierung von Brillen werden wir im nächsten Jahr Spenden sammeln. Der Präsident unseres Partnerkomitees BUUD YAM, Aloys Ouédraogo, wurde für sein unermüdliches ehrenamtliches Engagement vom Staat mit einer Medaille ausgezeichnet. Der Präfekt von Saponé hatte ihn dafür vorgeschlagen. Die Ehrung geschah während einer großen Zeremonie:

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Erneute Lebensmittelverteilung

Dank vieler Spenden konnten wir noch einmal den Menschen in Saponé Marché eine größere Summe zur Linderung der Hungersnot zur Verfügung stellen. In der letzten Septemberwoche fand nun die Ausgabe von Reis, Bohnen und Öl in den einzelnen Dörfern statt. Sowohl arme Familien als auch alle Schulkantinen wurden damit versorgt. Wie immer hat unser Partnerkomitee die Verteilung vorbildlich vorgenommen. Wir freuen uns, dass wir auf diese Weise vielen Familien in unserer Partnergemeinde helfen konnten und dass die Schulkinder nun mittags ein Essen bekommen. Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, ganz herzlich! Verteilung der Nahrungsmittel für die Schulen Für jede Schule gibt es einen Verantwortlichen des Partnerkomitees. Sie kennen die Familien in den Dörfern und suchen zu fördernde Kinder heraus, die sie uns für Pateneltern vorschlagen. Aber auch bei der Lebensmittelverteilung sind sie im Einsatz.

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Kunst aus Burkina Faso

am Sonntag, 01.10.2023, ging unsere besondere Kunstausstellung zu Ende. Zusammen mit dem Kunstverein Rheinstetten konnten wir eine Ausstellung außergewöhnlicher Bilder und Kunsthandwerks-Arbeiten anbieten. Diese Ausstellung gab einen Einblick in eine “ganz andere Art der künstlerischen Gestaltung” und war eine gute Gelegenheit, in die westafrikanische Lebensart und Kultur einzutauchen. Unsere Reisegruppe hatte besondere Werke von namhaften burkinischen Künstlern mitgebracht, die in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten zum Verkauf angeboten wurden. Bei der großen Auswahl von Werken konnten wir natürlich nicht alle verkaufen. Interessenten können sich über unser Kontaktformular an uns wenden. Fotos der Ausstellung: Bolly Moussa: Akazienbäume – Anfertigung ausschließlich mit Naturmaterialien Pressemitteilung zur Vernissage Der Kunstverein Rheinstetten zeigt vom 08.09.- 01.10.2023 in seiner Galerie Bilder und Skulpturen zeitgenössischer Künstler aus Ouagadougou (Burkina Faso). Nachdem die Vorsitzende des Kunstvereins, Andrea Bengert, die zahlreichen Gäste der Vernissage begrüßt hatte, gab die Vorsitzende des Förderkreises Burkina Faso, Rosemarie Peregovits, exemplarisch einen Einblick in die moderne Kunst berühmter international anerkannter afrikanischer Künstler. Sie zeigte auf, dass zeitgenössische afrikanische Kunst immer auch die Tradition sowie lokale, regionale und globale Themen aufgreift. Diese Künstler lassen sich von der traditionellen Kunst Afrikas inspirieren, ihre Werke sind zwischen Tradition und Moderne angesiedelt; ein Beleg für ihre schöpferische Auseinandersetzung mit der heutigen Welt. Ihre Werke umfassen Gattungen wie Skulptur, Plastik, Malerei und Fotografie. Die Geschichte der Kolonialisierung, der Nord-Süd-Konflikt, Konsum, Abfall, Umwelt, Wegwerfmode und selbst die Stellung von Frauen und Mädchen in einer patriarchischen Gesellschaft sind Themen dieser künstlerischen Arbeiten. Vielfach wird mit Naturmaterialien wie Sand, Erde, Pigmenten aus Rinde und getrockneten Blättern gearbeitet und eine traditionelle westafrikanische Färbetechnik verwendet, die zu 100 % pflanzlich ist und keine Chemikalien oder künstlichen Fixiermittel verwendet. Die Bilder wie auch Skulpturen ziehen den Betrachter in Bann und laden ein, mit dem Blick des Europäers in eine andere (afrikanische) Welt einzutauchen und den Erzählstoff und Reichtum dieser Werke zu entdecken. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Axel Kastner. Impressionen von der Vernissage am 08. September 2023

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Neuer Schulbrunnen fertig!

Als eine Delegation unseres Vorstands im Januar Saponé Marché besuchte, musste sie feststellen, dass es an der Grundschule des Dorfes Kontenga keinen Brunnen gab. Die Schule verfügte also über kein Wasser und die Kinder und Lehrer der Ganztagsschule hatten nichts zu trinken. An unseren heißen Sommertagen können wir uns ein bisschen vorstellen, was das bedeutet. Deshalb hat der Förderkreis schnell entschieden, Abhilfe zu schaffen. Einmal mehr half uns die Europäische Brunnengesellschaft mit einer großzügigen Finanzspritze dabei. Nun bekamen wir die Nachricht, dass der Brunnen in Betrieb gehen konnte! Im Namen derer, die sich in Kontenga darüber sehr freuen, danken wir ganz herzlich!

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Hungerhilfe: Lebensmittelverteilung

Wir danken allen ganz herzlich, die durch Spenden zur Linderung der großen Hungersnot in unserer Partnergemeinde beigetragen haben. Unser Partnerkomitee konnte mit unserer ersten Überweisung in jedem der 7 zu Saponé Marché gehörenden Dörfer 20 der ärmsten Familien mit Reis, Mais, Bohnen und Öl versorgen. 140 Großfamilien freuen sich über diese ganz konkrete Hilfe. Allerdings werden diese Vorräte nicht bis zur nächsten Ernte reichen, die frühestens Ende September beginnt. Und auch weitere Familien bräuchten Unterstützung. Deshalb werden wir weiterhin dafür Gelder sammeln.

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Licht für zwei Grundschulen!

Nachdem in unserem letzten Rundbrief zu lesen war, dass sich auch die Schulen in Kontenga und Damzoussi dringend einen beleuchteten Klassenraum wünschen, hat sich zu unserer großen Freude ein Leser bereit erklärt, die Kosten dafür zu übernehmen. Es wurden Kostenvoranschläge dafür eingeholt und der Auftrag erging an zwei Absolventen der Elektrikerklasse unseres Berufsbildungszentrums. Am 21. Mai war es so weit! Mit Hilfe einiger Auszubildender installierten sie die kleinen Solaranlagen. Nun können auch an diesen beiden Schulen abends Hausaufgaben gemacht werden und es können Treffen stattfinden. Die Tage in Burkina Faso sind nämlich kurz: In der Regel geht die Sonne schon gegen 18 Uhr unter. Wir sagen dem Spender im Namen der Nutzer:innen ein ganz herzliches Dankeschön!!

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Nachts ums Museum

Im Namen der Menschen in Saponé Marché danken wir allen Besucher:innen unseres Standes beim Museumsfest in Neuburgweier für ihr Interesse. Bei diesem wiederum sehr gelungenen Fest konnten wir nicht nur aus Burkina Faso mitgebrachtes Kunsthandwerk verkaufen, sondern auch Spenden für unsere Hungerhilfsaktion (s. Spendenaufruf wegen Hunger-Katastrophe in Burkina Faso ) sammeln. Es gab viele interessante Begegnungen und viele Gespräche über die Situation in unserer Partnergemeinde und über unsere Arbeit hier in Rheinstetten. Wir hoffen, dass wir dadurch weitere Menschen dafür gewinnen konnten, sich für die Belange derer einzusetzen, denen das Elementarste zum Leben fehlt. Impressionen von unserem Stand

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Spendenaufruf wegen Hunger-Katastrophe in Burkina Faso

Die Tagesschau vom 19. April 2023 berichtet von der Warnung des UN-Welternährungsprogramms vor einer Hungerkatastrophe in Burkina Faso. Zehntausende Menschen drohen dort in diesem Sommer zu verhungern. Ein Grund dafür ist die Bedrohung durch den Terror entlang der Grenze zu Mali, der sich inzwischen auf große Teile des Landes ausgedehnt hat. Das hat zu zwei Millionen Binnenflüchtlingen geführt, das sind 10% der Bevölkerung. Zudem hat die Weltlage – insbesondere der Krieg in der Ukraine – eine enorme Preissteigerung bei Nahrungsmitteln verursacht, vor allem bei Getreide. Von unserem Partnerkomitee haben wir nun gehört, dass in vielen Familien die Katastrophe bereits angekommen ist. Die Getreidespeicher sind leer. Auch an den Schulen wird seit Ostern kein Mittagessen mehr ausgegeben, weil die Vorräte aufgebraucht sind. Die Kinder werden deshalb mittags nach Hause geschickt und viele kommen am Nachmittag nicht zurück, weil es auch zuhause kein Essen gibt und sie zu schwach für den Schulweg sind. Als eine erste Maßnahme gegen diese prekäre Situation haben wir für alle Schulen Säcke mit Reis und Bohnen und Kanister mit Öl finanziert. Die Freude darüber auch von Seiten der Lehrkräfte war groß. Da die nächste Ernte aber erst im September beginnt, wird sich die Situation in vielen Familien in den kommenden Monaten verschlimmern. Aus diesem Grund rufen wir jetzt zu Spenden auf. Unser Partnerkomitee will mit dem Geld Vorräte besorgen, bevor die Preise noch weiter steigen. Dadurch soll auch verhindert werden, dass die Familien in ihrer Not das Saatgut für das nächste Jahr verzehren und damit auch langfristig nichts zu essen haben. Jeder gespendete Cent kommt bei den bedürftigen Menschen an. Unser Spendenkonto: Förderkreis Burkina Faso e.V.  DE46 6606 1407 0004 4138 81

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Mitgliederversammlung und Informationsabend

Zu gleich zwei Veranstaltungen an einem Abend luden wir am vergangenen Montag ins Gemeindehaus St. Ulrich ein. Zu unserer großen Freude kamen auch viele Interessierte und drückten so ihre Wertschätzung für die Arbeit des Förderkreises aus. Bei der Mitgliederversammlung ging es vor allem um den Rechenschaftsbericht des Vorstandes und um seine Entlastung. Die Vorsitzende Rosemarie Peregovits listete die verschiedenen Aktionen in Rheinstetten und die Projekte, mit denen sich der Förderkreis in Saponé Marché engagiert, auf. Einmal mehr konnte der Schatzmeister Georg Eich über ein hohes Spendenaufkommen berichten und über die auch mit Hilfe von Fördergeldern finanzierten teuren Projekte wie das Schulgarten-Projekt. Von ihrer Reise in die Partnergemeinde im Januar 2023 berichteten Rosemarie Peregovits, Christa Volkmann und Gudrun Gräßer-Crocoll anhand einer sehr gelungenen PowerPoint-Präsentation beim anschließenden Informationsabend. Ihr straffes Programm dort jeden Tag machte sehr deutlich, dass eine solche Reise kein Urlaub ist! Unzählige Gespräche mit den Verantwortlichen und viele Besichtigungen der einzelnen Projekte standen an. So freuten sie sich über das gute Wachstum in den Gärten rund um das Staubecken, aber auch in den neuangelegten Schulgärten. Die Frauen des Hühnerprojekts zeigten ihnen stolz die vielen Küken. Mit einem großen Fest wurde die Einweihung der neuen Grundschule in Damzoussi gefeiert, die mit Hilfe der Reiner Meutsch-Stiftung Fly&Help gebaut worden war. Die Reisegruppe brachte aber auch viele Wünsche aus Saponé Marché mit. Gerade die Frauen haben viele Ideen, wie sie ihre Lebensbedingungen verbessern könnten. Sie hätten gerne einen Versammlungsraum, in dem sie sich treffen und gemeinsame Projekte verwirklichen können. Die Gärtner halten eine Ausbaggerung des Staubeckens für nötig, da es sonst verschlammt und weniger Wasser speichert. Der Bedarf an Schulmaterialien ist an allen Schulen riesig und die Schule in Kontenga braucht dringend einen Tiefbrunnen. Die Patenbeauftragten baten, weiterhin Pateneltern für einzuschulende Jungen und Mädchen zu finden, da sich viele Familien immer noch den Schulbesuch ihrer Kinder nicht leisten können. Weitere Informationen zu dieser Reise hier:Delegation voller positiver Eindrücke aus Saponé Marché zurück Zwischen den beiden Veranstaltungen gab es eine kleine Stärkung und die Besucher konnten auch die neu mitgebrachten Waren und Kunstgegenstände aus Burkina Faso bestaunen oder erwerben.

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