Voller positiver Eindrücke aus Saponé zurück

Wohlbehalten und erschöpft, aber auch ganz begeistert von unseren Eindrücken sind wir (Rosemarie Peregovits, Gudrun Gräßer-Crocoll und Christa Volkmann) von unserer Projektreise in die Partnergemeinde Saponé vom 03. – 12.02.2026 zurückgekommen. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten wir intensive Gespräche mit dem Partnerkomitee, den Patenbeauftragten, mit Vertreterinnen der verschiedenen Frauenprojekte, mit den Schulleitern einiger Schulen, mit Berufsschülern und mit dem Leiter der Kranken- und Entbindungsstation. Im Vordergrund stand bei den Treffen die Sicherung der bisherigen Projekte und die Entwicklung des neuen Frauenprojekts – der Obstplantage. Zunächst wurden wir von den Naabas offiziell begrüßt. Wir haben allen einen selbstgestalteten Kalender mitgebracht. Traditionsgemäß bekommen Gäste bei einem Antrittsbesuch ein Huhn geschenkt. Dieses Mal sogar von einer Schule.  Berührt hat uns das Treffen mit dem Naaba in Dawelgué, zu dem auch viele Bewohner kamen, um sich beim Förderkreis für die Hungerhilfe persönlich zu bedanken. Die Patenbeauftragten jeder Schule konnten zu jedem Patenkind genau Auskunft geben. Viele Patenkinder gehen inzwischen auf weiterführende Schulen (Collège, Lycée) oder haben die Schule beendet, einige studieren sogar. Das Partnerkomitee wünscht sich weitere Pateneltern, besonders auch für die Kleinen, da sich immer noch viele Familien einen Schulbesuch ihrer Kinder nicht leisten können. Auch ältere Kinder und viele Auszubildende brauchen vor allem für die nötigen Schulmaterialien Unterstützung. Natürlich stand der Besuch der Schulen wieder auf dem Programm, wobei wir nun auch das neu gebaute Kontinuum (die weiterführende Schule) besichtigen konnten. Dort und auch in den Schulen der Dörfer Watenga und Dawelgué wünscht man sich eine Solarbeleuchtung, damit die Schüler*innen auch abends Hausaufgaben machen können. Hier stehen Kinder vor dem Kontinuum, das von Sternstunden e.V. mit Mobiliar ausgestattet worden ist. Übrigens tragen sie die Schulkleidung, die von unseren Weberinnen hergestellt worden ist. Über die mitgebrachten Schul- und Unterrichtsmaterialien haben sich alle gefreut. Wir wiederum haben uns darüber gefreut, dass im Lycée Deutsch unterrichtet wird. Rechts das Deutschbuch. Der mitgebrachte Ball wird gleich ausprobiert. Schließlich träumen alle davon, mal Fußballstar zu werden. Das Schulgartenprojekt trägt im wahrsten Sinne Früchte: Frauen, die bei diesem Projekt die Haltbarmachung von Gemüse gelernt haben, geben ihr Wissen weiter. Es besteht ein großes Interesse daran, die Gärten weiter zu pflegen. Allerdings wurden wir um einen Zuschuss für Sämereien und Gartengeräte gebeten. Das Berufsbildungszentrum (BBZ) hat inzwischen ein weiteres Gebäude bekommen – dieses Mal vom Staat finanziert. So kann man jetzt dort nicht nur den Elektriker- und Metallbauerberuf erlernen, sondern auch das Schneiderhandwerk. Besonders gefreut hat uns eine kleine Metallerwerkstatt, die von einem Absolventen des BBZ gegründet worden ist und nun drei weitere dort ausgebildete Leute beschäftigt. Beeindruckt hat uns die dort hergestellte Metalltür. So konnten wir auch hier feststellen, dass unser Projekt nachhaltig ist. Das Treffen und die Gespräche mit den Frauen waren äußerst positiv. Alle von uns unterstützten Frauenprojekte wurden von ihnen in jeder Hinsicht als sehr gewinnbringend bewertet. Die Frauen haben noch viele Ideen für neue Geschäftszweige. So würden sie z.B. sehr gerne mit der Schweinezucht beginnen. Aber jetzt steht erst einmal die Obstplantage im Vordergrund. Ein 3 ha großes Areal wird dafür gerade vorbereitet, auf dem später mehrere Frauengruppen Parzellen erhalten, um Mango-, Cashew- und Tangelobäume anzupflanzen. Wir konnten das große Gelände besichtigen, das inzwischen eingezäunt ist. Der nötige Tiefbrunnen zur Bewässerung wurde gerade während unserer Anwesenheit gebohrt. Dem Leiter der Kranken– und Entbindungsstation haben wir Geld für Medikamente übergeben. Er hat sich für unsere Unterstützung herzlich bedankt, die vor allem jenen zugute kommen soll, die sich Arzneimittel nicht leisten können. Wir erfuhren zu unserem Entsetzen, dass es hier keinen Brunnen gibt, so dass Wasser 500 m vom nächsten Schulbrunnen in Kanistern geholt werden muss. Man wird sehen, ob wir hier helfen können. Die Apotheke der Station ist immer noch mager bestückt:   Wassermangel ist nach wie vor ein großes Problem. Die Barrage (das Regenrückhaltebecken) und die Schöpfbrunnen waren schon Anfang Februar fast leer. Dass es überall noch viel zu tun gibt, haben wir besonders in der Schule in Dawelgué gesehen. Hier die Klassenzimmer: Überall haben wir große Dankbarkeit erfahren. Der Präsident des Komitees, Aloys Ouédraogo, hofft, dass die Verbundenheit und Freundschaft zwischen den Partnern BUUD YAM und dem Förderkreis noch lange anhält. Einmal mehr konnten wir feststellen, dass unser Partnerkomitee hervorragend arbeitet und dass wirklich jeder von uns geschickte Cent dort eingesetzt wird, wofür er bestimmt ist. Erleichtert sind wir auch darüber, dass es keine politischen Unruhen gab und wir uns davon überzeugen konnten, dass es in Saponé ruhig ist und die Projekte problemlos weiterlaufen können.

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Weihnachtsessen 2025

Auch in diesem Jahr konnten die Patenkinder dank vieler Spenden zu einem gemeinsamen Essen eingeladen werden. Die Patenbeauftragten an den einzelnen Schulen hatten gemeinsam mit unserem Partnerkomitee das Festtagsessen organisiert und damit den Kindern eine große Freude bereitet. Sich satt essen können und dazu noch eine Limonade und einen Lutscher zu bekommen, das ist schon etwas ganz Besonderes für die Kinder in Saponé. Im Anschluss an das Essen wurden auch die vielen Weihnachtsbriefe der Pateneltern verteilt. Im Namen der Kinder bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die dieses Weihnachtsessen möglich gemacht haben.

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Weihnachtsgrüße

  Die Feiertage sind für uns alle eine gute Zeit zu entschleunigen, sich neu zu orientieren und unseren Weg neu zu bestimmen.   Wir wünschen, dass es uns gelingt, Weihnachten für einen anderen Menschen ein Stück heller zu machen.   Wir hoffen, dass es uns gelingt, viele kleine Dinge mit großer Liebe zu tun.   Wir hoffen darauf, dass das Jahr 2026 für die Menschen in Burkina Faso und in aller Welt ein friedvolles werde.     Mit diesen Gedanken wünschen wir allen unseren Mitgliedern, Spenderinnen und Spendern ein friedvolles Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.   Für den Förderkreis Burkina Faso: Rosemarie Peregovits    

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Frauengemeinschaft Neuburgweier überrascht Förderkreis

Anlässlich des Stadtjubiläums fand in Sommer wieder eine Kaffeetafel in der Otto-Wörner-Straße statt. Die Frauengemeinschaft Neuburgweier hatte diese organisiert und nun Vertreter*innen verschiedener Gruppierungen zu einer Spendenübergabe eingeladen. Mit dem Erlös des Nachmittags wollte man andere erfreuen. Zur Freude unserer beiden Vorsitzenden Rosemarie Peregovits und Gudrun Gräßer-Crocoll wurde auch unser Förderkreis mit einer großzügigen Spende aus dem Kuchenverkauf in Höhe von 500 € bedacht. Die Spende werden wir vollumfänglich den Frauen in Saponé für die Obstbaumplantage zur Verfügung stellen. Sie sind ja gerade dabei, diese Plantage einzurichten und sind für jede Unterstützung dankbar. So sagen wir auch in ihrem Namen  ganz herzlichen Dank. Unser Dank geht auch an alle Bäcker*innen und Helfer*innen rund um die Kaffeetafel, ohne die diese Veranstaltung nicht hätte bewältigt werden können.

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Neues Schuljahr hat begonnen

Es hat sich viel in Saponé Marché getan: Das neue Schulgebäude für die Sekundarstufe ist fertig, im Berufsbildungszentrum wurde eine neue Sparte eingerichtet, die Fahrradübergabe fand statt, die Nothilfe für die Schulkantinen wurde ausgeliefert und die Weberinnen bekamen einen Großauftrag. All dies steht im Zusammenhang mit unserem wichtigsten Projekt: Bildung ermöglichen. Obwohl der Bau erst im Juli begonnen wurde, konnte das sogenannte Kontinuum – die bis zur 10. Klasse weiterführende Schule – rechtzeitig zum Schuljahresanfang offiziell durch den Präfekten eingeweiht werden. Dieser drückte seine Dankbarkeit gegenüber dem Förderkreis und sein Lob gegenüber BUUD YAM und dem Bauherrn aus. Allen Anforderungen der Schule wurde entsprochen. Der Staat hat drei Lehrer fest dafür verpflichtet; die Schulleitung übernimmt die Direktorin des Lycées. Dank der Förderung durch Sternstunden e.V. konnten auch die Schulmöbel finanziert werden. So konnte der Unterricht rechtzeitig zum neuen Schuljahr beginnen. Erfreut sind wir über die Nachricht, dass im Berufsbildungszentrum (BBZ) ein weiterer Ausbildungszweig eingerichtet wurde: 17 Mädchen lernen nun dort das Schneiderhandwerk. 11 Jungen und 2 Mädchen lassen sich im Elektrofach ausbilden und 6 Jungen im Metallfach. Es sind auch einige Binnenflüchtlinge darunter, deren Ausbildung durch unsere Patenschaften finanziert werden. Laut Schulleiter sind alle Azubis hoch motiviert, ein besseres Leben durch Ausbildung zu erhalten. Auch in diesem Jahr konnten wieder dank der Rad-Börse einfache Fahrräder für die Schüler*innen mit sehr weitem Schulweg angeschafft werden. Auf diesem Weg danken wir noch einmal Hans und Elli Reinbold herzlich für die Organisation und Durchführung der Rad-Börse! Leider kommt der burkinische Staat seiner Verpflichtung, Schulspeisung bereit zu stellen, nicht nach. Damit die Kinder in der Schule nicht Hunger leiden müssen, haben wir Reis, Bohnen und Öl für alle Grundschulen und das BBZ finanziert. Hierhin gingen vor allem die Spenden, die den Vermerk „Hungerhilfe“ hatten. Unsere frisch ausgebildeten Weberinnen sind ganz glücklich. Sie haben einen Großauftrag bekommen und dürfen nun die Stoffe für 300 Schuluniformen für das Lycée herstellen. Auch wir freuen uns über diese Nachricht, weil sie doch zeigt, dass dieses Frauenprojekt nachhaltig ist, und die Weberinnen ein Einkommen erhalten. In unserer Partnergemeinde ist also viel in letzter Zeit geschehen und diese kleine Dokumentation zeigt, dass alle Spendengelder dort ankamen, wofür sie bestimmt waren und die einzelnen Projekte jeweils vorangebracht haben.

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Ensemble von Musik & Solidarität begeistert beim Benefizkonzert

Am letzten Sonntag konnten wir uns über ein richtig volles Gemeindehaus St. Ulrich freuen, das ein ganz besonderes Konzert zu hören bekam. Unter der Leitung der Musikpädagogin Elisabeth Eberle wurde ein abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau geboten. Ihre Querflötenschülerinnen spielten gemeinsam, in unterschiedlichen Konstellationen oder solo und wurden dabei von Violoncello und Klavier begleitet. Elisabeth Eberle führte durch das vielseitige Programm von Barock bis Klezmer und machte durch ihre einfühlsame und engagierte Moderation dem Publikum die verschiedenen Stücke zugänglich. Voll Freude nahmen die jüngeren Flötistinnen das Publikum mit auf eine Reise mit Melodien aus aller Welt. Fasziniert waren alle von der munteren Spielweise des Klezmeron oder des Russischen Zigeunerliedes.  Die sichtliche Spielfreude des Ensembles aus dem Raum Tübingen/Reutlingen wurde mit viel Applaus belohnt. Eberles Kollegin, die Gitarrenlehrerin Stefanie Häußermann, ergänzte das Ensemble mit einer Schülerin und zwei Schülern, die sich auch zusammen mit einem Menuett einbrachten. Bewundernswert war die große Harmonie, wenn alle zusammenspielten.  Bei den Zugaben gesellten sich sogar noch zwei Violinen hinzu. Mit einem herbstlichen Blumenstrauß dankte unsere Vorsitzende Elisabeth Eberle und auch Stefanie Häußermann ganz herzlich für ihr Engagement. Die Mitwirkenden erhielten als kleine Anerkennung getrocknete Mangos aus Burkina Faso. Im Anschluss an das Konzert luden wir zu Kaffee und Kuchen ein. Wir freuten uns sehr, dass wir so viele Kuchenspenden bekommen hatten, dass alle ca. 120 Besucher*innen kräftig zulangen konnten. Allen Bäcker*innen und Helfer*innen rund um das Konzert danken wir auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich für ihren Einsatz. Nur durch viele helfende Hände kann so eine Veranstaltung durchgeführt werden. Unser besonderer Dank gilt natürlich dem Ensemble, das durch sein Auftreten ein weiteres Mal die Frauen in Saponé Marché unterstützt hat.

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Vielfältige Aktivitäten in Saponé Marché für das neue Schuljahr

Zum neuen Schuljahr soll es eine weitere Sekundarstufe – das sogenannte Kontinuum – in unserer Partnergemeinde geben. Der burkinische Staat hat die 10-jährige Schulpflicht eingeführt, ohne allerdings die Mittel zum Bau der nötigen Schulräume bereitzustellen. Deshalb bat uns unser Partnerkomitee, hier einzuspringen. Dank vieler Spenden im letzten Jahr konnten wir hier eine Zusage für 4 Klassenräume und für Toilettenanlagen geben. Nun kamen die ersten Fotos vom Rohbau. Sehr gefreut haben wir uns über die Nachricht aus Damzoussi: Hier hat die Schulleiterin Eltern dazu gewinnen können, ein Feld zu bearbeiten, um dort Gemüse für die Schulkantine anzubauen. Die Schule wurde hier erst gebaut, nachdem unser Schulgartenprojekt schon abgeschlossen war. Umso mehr freut uns nun die Eigeninitiative. Aber sicher wird der Förderkreis auch hier noch mit Mitteln für Zäune, Saatgut etc. helfen müssen.

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Neues in Kürze

Frauenprojekt Die Weberinnen und Strickerinnen haben ihre Ausbildung beendet. Ganz stolz zeigen sie in ihren selbst gefertigten Kleidern ihre Urkunden dafür. Auch die Kinder freuen sich mit ihren Müttern: Und besonders die Mädchen, die auch neu eingekleidet wurden: Brunnen Als nächstes großes Projekt steht der Bau einer weiteren Sekundarschule an, des sogenannten Kontinuums. Dieser wird nötig, da der burkinische Staat die Schulpflicht auf 10 Jahre erhöht hat. Für diese Schule wurde inzwischen schon ein Tiefbrunnen gebohrt, den wieder die Europäische Brunnengesellschaft mitfinanziert hat und der wir dafür herzlich danken. Workshop Von unserem Mitglied, der Lehrerin Hannah Herrmann, wurden wir eingeladen, im Rahmen einer Projektwoche anlässlich der 30-Jahr-Feier der Integrierten Gesamtschule Kandel einen Workshop mit dem Thema “Burkina Faso kennenlernen” zu begleiten. Die Kinder erfuhren durch eine Bildpräsentation und durch persönliche Berichte viel über das Land, die Lebenswelt der Kinder und die schwierigen Lebensbedingungen der Menschen. Sie durften aber auch selber beim Batiken von T-Shirts und beim Trommeln tätig werden. Besonders motiviert zeigten sich die Schüler*innen, als es um die Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten der burkinischen Küche ging. Anhand von Rezepten, die Mariam Lengani Sanfo für die Schüler zusammengestellt hatte, wurde eifrig geschnippelt, gekocht und frittiert. Die Schüler waren vom Ergebnis so begeistert, dass sie diesen Workshop gerne wiederholen würden. Hunger und Mangelernährung Leider können sich diese leckeren Speisen (gebackene Bananen / Erdnusssoße / Couscous) viele Menschen in Saponé Marché nicht leisten. In dieser Jahreszeit ist die Situation in vielen Familien prekär: Die letzte Ernte ist aufgebraucht und für den Kauf von Lebensmitteln ist kein Geld vorhanden. Da auch die Vorräte in den Schulen zu Ende sind, haben wir inzwischen Reis, Bohnen und Öl für die Schulkantinen finanziert. Wir würden aber auch gerne bedürftige Familien unterstützen und freuen uns deshalb über Spenden dafür.

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Ein Wunsch geht in Erfüllung

Mit der finanziellen Unterstützung durch die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) konnte nun ein großer Wunsch der Frauenkooperative erfüllt werden: 10 Webstühle und die nötigen Materialien konnten angeschafft und zwei Ausbilderinnen finanziert werden, die 10 Frauen darin unterrichten, wie man traditionelle Stoffe webt. Zunächst lernen die Frauen, wie man weiße Bahnen webt, die dann aneinandergenäht werden. Dann geht es weiter mit der Vorbereitung für bunte Stoffe: Dafür muss die Baumwolle zuerst gewaschen werden, damit man sie dann einfärben kann. Zum Frauentag, der sehr groß in Burkina Faso gefeiert wird, wurden Stoffe mit ganz speziellen, vom Staat vorgegebenen Farben, hergestellt. Aus den Stoffen werden vor allem traditionelle Röcke genäht, die in Burkina Faso sehr beliebt sind. Der burkinische Staat legt immer größeren Wert auf afrikanische Traditionen und so ist die Nachfrage nach diesen gewebten Stoffen gestiegen. Auch in den Nachbarländern besteht Interesse daran. Deshalb sehen die Frauen einen großen Absatzmarkt für ihre Produkte. Die Ausbildung in Theorie und Praxis erstreckt sich über zwei Monate. SEZ übernahm 75 % der Kosten des gesamten Projekts, der Förderkreis trug die restlichen 25 % durch Spenden bei. Die Verkaufserlöse werden von den Frauen aufgeteilt: 1/3 Erlös geht an die Frau, 1/3 in die Vereinskasse, 1/3 wird für den Kauf weiterer Materialien verwendet. Wir sehen in diesem Projekt eine nachhaltige und langfristige Verdienstmöglichkeit dieser Frauen, die den ganzen Großfamilien zugutekommt und deren Lebensqualität verbessert. Wir bedanken uns im Namen dieser Frauen ganz herzlich bei Auch in Burkina Faso sind die Frauen modebewusst: Zu den Röcken möchten sie passende Oberteile tragen. Und deshalb kam die Bitte, ihnen Strickmaschinen zu finanzieren. Eine private Spenderin stellte ihnen das Geld für drei Geräte und den Lehrgang zu deren Bedienung zur Verfügung. Dank dieser großzügigen Spende können nun weitere Frauen einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Herzlichen Dank!

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