WSG spendet für Schulkantinen

Unter dem Motto „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hatte das Walahfrid-Strabo-Gymnasium im Juni sein Sommerfest veranstaltet, zu dem auch wir eingeladen waren. Bei der Jahresabschlussfeier, an der ich zusammen mit Gudrun Gräßer-Crocoll teilnahm, fand nun im Beisein von Schulleiter Helmut Endlich die Übergabe des Erlöses durch die SMV statt. Dabei wurden das Gabenlädchen, der Schulförderverein und unser Förderkreis jeweils mit einer Spende bedacht. Wir dürfen uns über den großzügigen Betrag von 1.500 € freuen. Das Geld wird den Schulkantinen zugutekommen, damit die Kinder zu Beginn des neuen Schuljahres (Oktober) täglich wenigstens eine Mahlzeit erhalten können. Es die Zeit, in der viele Familien nicht ausreichend mit Nahrungsmitteln versorgt sind, und so kann auch gewährleistet werden, dass die Kinder zur Schule kommen, weil sie wissen, dass sie dort nicht hungern müssen. Im Namen unseres Vereins und der Kinder aus den acht Schulen von Saponé Marché bedankte ich mich herzlich bei der Schulgemeinschaft. Rosemarie Peregovits

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BBZ-Prüflinge erfolgreich

Anfang Juli war für unsere Berufsschüler Prüfungstermin, bei dem alle Metaller und alle Elektriker erfolgreich waren. Lediglich zwei der 15 Näherinnen müssen die Prüfung wiederholen. Das ist ein tolles Ergebnis und wir gratulieren den jungen Frauen und Männern ganz herzlich und wünschen ihnen einen guten Start ins Berufsleben! Der Besuch der Berufsschule und das Ablegen der Prüfung ist für viele nur mit der Unterstützung durch Patenschaften möglich, insbesondere für die Binnenflüchtlinge, die inzwischen unser Berufsbildungszentrum (BBZ) besuchen. Zudem finden in Burkina Faso die Prüfungen nicht vor Ort, sondern zentral statt, was Fahrt- und Aufenthaltskosten mit sich bringt. Auf diesem Weg danken wir deshalb im Namen der Absolventen allen, die eine Patenschaft übernommen oder uns speziell für das BBZ Geld gespendet haben. Damit können wir auch regelmäßig Unterrichtsmaterialien zu Übungszwecken zur Verfügung stellen. So sind die Prüflinge gut vorbereitet. Fotos von der Prüfung: Unser Partnerkomitee besucht die Prüflinge:

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Weihnachtsessen 2025

Auch in diesem Jahr konnten die Patenkinder dank vieler Spenden zu einem gemeinsamen Essen eingeladen werden. Die Patenbeauftragten an den einzelnen Schulen hatten gemeinsam mit unserem Partnerkomitee das Festtagsessen organisiert und damit den Kindern eine große Freude bereitet. Sich satt essen können und dazu noch eine Limonade und einen Lutscher zu bekommen, das ist schon etwas ganz Besonderes für die Kinder in Saponé. Im Anschluss an das Essen wurden auch die vielen Weihnachtsbriefe der Pateneltern verteilt. Im Namen der Kinder bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die dieses Weihnachtsessen möglich gemacht haben.

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Frauengemeinschaft Neuburgweier überrascht Förderkreis

Anlässlich des Stadtjubiläums fand in Sommer wieder eine Kaffeetafel in der Otto-Wörner-Straße statt. Die Frauengemeinschaft Neuburgweier hatte diese organisiert und nun Vertreter*innen verschiedener Gruppierungen zu einer Spendenübergabe eingeladen. Mit dem Erlös des Nachmittags wollte man andere erfreuen. Zur Freude unserer beiden Vorsitzenden Rosemarie Peregovits und Gudrun Gräßer-Crocoll wurde auch unser Förderkreis mit einer großzügigen Spende aus dem Kuchenverkauf in Höhe von 500 € bedacht. Die Spende werden wir vollumfänglich den Frauen in Saponé für die Obstbaumplantage zur Verfügung stellen. Sie sind ja gerade dabei, diese Plantage einzurichten und sind für jede Unterstützung dankbar. So sagen wir auch in ihrem Namen  ganz herzlichen Dank. Unser Dank geht auch an alle Bäcker*innen und Helfer*innen rund um die Kaffeetafel, ohne die diese Veranstaltung nicht hätte bewältigt werden können.

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Vielfältige Aktivitäten in Saponé Marché für das neue Schuljahr

Zum neuen Schuljahr soll es eine weitere Sekundarstufe – das sogenannte Kontinuum – in unserer Partnergemeinde geben. Der burkinische Staat hat die 10-jährige Schulpflicht eingeführt, ohne allerdings die Mittel zum Bau der nötigen Schulräume bereitzustellen. Deshalb bat uns unser Partnerkomitee, hier einzuspringen. Dank vieler Spenden im letzten Jahr konnten wir hier eine Zusage für 4 Klassenräume und für Toilettenanlagen geben. Nun kamen die ersten Fotos vom Rohbau. Sehr gefreut haben wir uns über die Nachricht aus Damzoussi: Hier hat die Schulleiterin Eltern dazu gewinnen können, ein Feld zu bearbeiten, um dort Gemüse für die Schulkantine anzubauen. Die Schule wurde hier erst gebaut, nachdem unser Schulgartenprojekt schon abgeschlossen war. Umso mehr freut uns nun die Eigeninitiative. Aber sicher wird der Förderkreis auch hier noch mit Mitteln für Zäune, Saatgut etc. helfen müssen.

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Rad-Börse 2025

Unsere Rad-Börse, die wie jedes Jahr im Gemeindehaus St. Ulrich unter großer Beachtung stattfand, war wieder ein erfreulicher Erfolg für unseren Förderkreis! Viele Fahrräder, Laufräder, Roller, Rollatoren etc. bekamen neue Besitzer. Wir danken allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben – den Spender*innen, den Käufer*innen, den Helfer*innen und ganz besonders Elli und Hans Reinbold für die sehr gute Organisation dieser Veranstaltung. Ein  herzliches Dankeschön im Namen der Kinder aus Saponé Marché, denen wir es durch den Kauf von Fahrrädern wieder ermöglichen, den langen und beschwerlichen Schulweg etwas zu erleichtern.  

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Wir sagen DANKE!

Im letzten Jahr wurden wir wieder von vielen Menschen durch kleine und große Spenden unterstützt. Dadurch konnten wir unsere zahlreichen Projekte weiterführen und vielen Menschen in unserer Partnergemeinde zu mehr Lebensqualität verhelfen. In ihrem Namen sagen wir herzlich danke und wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein friedvolles Jahr 2025!

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Unsere Aktivitäten

Um den Frauen, die in unserer Partnergemeinde eine Obstbaumplantage errichten möchten, zu helfen, diesen Plan auch zu realisieren, haben wir in den letzten Wochen einige Aktivitäten unternommen. So konnten wir nach dem Gottesdienst mit Effatah am 3. Adventssonntag nicht nur Plätzchen, Linzertorten und getrocknete Mangos verkaufen, sondern auch viele Baum-Geschenkspenden. Wir nahmen am Adventsbasar des Eine-Welt-Kreises in Waldbronn-Reichenbach teil. Auch bei den Adventsveranstaltungen der Realschule Rheinstetten, des Walahfrid-Strabo-Gymnasiums und des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums in Rastatt waren wir präsent. Schon beim verkaufsoffenen Sonntag Rheinstetten im November konnten wir für die Obstbäume werben und so den Grundstock für das Projekt legen. Selbstverständlich kann man auch weiterhin für dieses Projekt spenden.

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Gäste aus Saponé Marché erleben bei uns ein vielfältiges Programm

Unser burkinisches Partnerschaftskomitee blieb nach dem Afrika-Tag noch 10 Tage in Rheinstetten und lernte in dieser Zeit viele Bürger und Bürgerinnen und unsere Stadt und ihre Umgebung kennen. Ein herzlicher Empfang durch Oberbürgermeister Sebastian Schrempp wurde den Gästen in lockerer Atmosphäre auf dem Rathaus zuteil. Dabei wurden auch Geschenke ausgetauscht. Die burkinischen Männer erhielten Kappen und die Frauen Schals mit dem Rheinstetten-Schriftzug. Die Koordinatorinnen der Frauenkooperative überbrachten einen kleinen Geschenkkorb, der unter anderem Seife von ihrem neuesten Projekt, der Seifenherstellung, enthielt. Sie erzählten von ihren erfolgreichen Projekten, die dank der Unterstützung des Förderkreises möglich sind. Mithilfe von Mikrokrediten konnten zahlreiche Frauen ihre Geschäftsideen umsetzen, so z. B. auch bei der Herstellung von burkinischem Bier (Dolo). Vielleicht ein Grund mehr, einen Gegenbesuch mit OB Schrempp ins Auge zu fassen. Anschließend ging es zu einem gemeinsamen Mittagessen. Auch mit Pfarrer Reinhard Fritz trafen sich die Delegation und Vertreterinnen des Förderkreises. Den Besuch bei der Feuerwehr fanden unsere Gäste ganz besonders spannend und sie freuten sich, eine „Fahrt“ mit dem Hubsteiger machen zu dürfen und so Rheinstetten von oben sehen zu können. Eine besondere Einladung kam vom Behindertenrat durch Alexander Held: Die Delegation und der Vorstand des Förderkreises wurden am Sonntagmorgen zum Frühstück ins Café Wonka eingeladen. Anschließend durften alle eine ganz neue Erfahrung machen: Mit speziellen Blinden-Simulationsbrillen ging die Gruppe, geleitet von Herrn Javorek, zum Zimmer des Agendarats. Dort wurden sie in einem Vortrag „Blind zu den Sternen“ geführt. Unser Förderkreis veranstaltet jedes Jahr eine Rad-Börse, von deren Erlös einfache Räder in Burkina Faso für Schüler*innen gekauft werden. Um dem Komitee zu zeigen, wie man diese instandhalten kann, besuchten wir mit den Männern der Delegation die Fahrradwerkstatt von afka (Arbeitsförderung Karlsruhe). Gleichzeitig machten die Damen dort eine Führung durch die Schneiderei. Dort werden gebrauchte Dinge im Upcycling-Verfahren zu anderen nützlichen Gegenständen verarbeitet. Herzlich begrüßt wurden unsere Gäste von Klaus Schwarz im Augustinusheim in Ettlingen, einer Einrichtung der Jugendhilfe. Hier können Jugendliche verschiedene Ausbildungsberufe erlernen. Da es sich um eine UNESCO-Projektschule handelt, ging es bei den Gesprächen um eine mögliche Zusammenarbeit mit Jugendlichen in Saponé Marché. Die Gäste bekamen einen Einblick in die verschiedenen Werkstätten der Maler, Metaller, Gärtner: In den Dörfern von Saponé Marché gibt es weder Kindergärten noch Kitas. Die Frauenkooperative, die die Alphabetisierungskurse und die Frauen bei ihren Geschäften betreut, hat die Notwendigkeit einer Kinderbetreuung gesehen und eine solche organisiert. Für unsere Augen sieht diese allerdings eher nach einer Kinderverwahrung aus: Langfristig wäre es natürlich schön, wenn die Kinder auch in unseren Partnergemeinden vor der Schule eine frühkindliche Bildung im Kindergarten erlangen könnten. Deshalb war es uns wichtig, unseren Gästen einmal einen solchen zu zeigen. Wir haben uns sehr gefreut, dass uns die Leiterin des Kindergartens Sterntaler, Frau Engelhardt, einen Einblick in die pädagogische Arbeit gab. Die Besuchstage wurden aber vor allem für viele Gespräche über die laufenden und die für die Zukunft gewünschten Projekte genutzt. Es ging dabei um die Nachhaltigkeit des Schulgartenprojekts, um Patenschaften, um die Arbeitsmöglichkeiten der frisch ausgebildeten Elektriker und Metaller und vor allem um die vielen guten Ideen der Frauenkooperative. Aber auch das Kennenlernen unserer Gegend stand auf dem Programm: eine Tour durch Rheinstetten, ein Ausflug mit der Straßenbahn in den Schwarzwald, ein Besuch des Unimogmuseums und eine Fahrt nach Karlsruhe. Es waren 10 äußerst anstrengende Tage für unsere Gäste. Im Vordergrund aller Aktivitäten stand die Festigung der Freundschaft zwischen BUUD YAM und dem Förderkreis. Voller Dankbarkeit für die vielen Eindrücke, die die Delegation hier sammeln konnte, ging es wieder nach Hause. Herzlichen Dank an all diejenigen, die den Aufenthalt unserer Gäste zu einen unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

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