Es hat sich viel in Saponé Marché getan: Das neue Schulgebäude für die Sekundarstufe ist fertig, im Berufsbildungszentrum wurde eine neue Sparte eingerichtet, die Fahrradübergabe fand statt, die Nothilfe für die Schulkantinen wurde ausgeliefert und die Weberinnen bekamen einen Großauftrag. All dies steht im Zusammenhang mit unserem wichtigsten Projekt: Bildung ermöglichen.
Obwohl der Bau erst im Juli begonnen wurde, konnte das sogenannte Kontinuum – die bis zur 10. Klasse weiterführende Schule – rechtzeitig zum Schuljahresanfang offiziell durch den Präfekten eingeweiht werden. Dieser drückte seine Dankbarkeit gegenüber dem Förderkreis und sein Lob gegenüber BUUD YAM und dem Bauherrn aus. Allen Anforderungen der Schule wurde entsprochen. Der Staat hat drei Lehrer fest dafür verpflichtet; die Schulleitung übernimmt die Direktorin des Lycées.


Dank der Förderung durch Sternstunden e.V. konnten auch die Schulmöbel finanziert werden. So konnte der Unterricht rechtzeitig zum neuen Schuljahr beginnen.
Erfreut sind wir über die Nachricht, dass im Berufsbildungszentrum (BBZ) ein weiterer Ausbildungszweig eingerichtet wurde: 17 Mädchen lernen nun dort das Schneiderhandwerk. 11 Jungen und 2 Mädchen lassen sich im Elektrofach ausbilden und 6 Jungen im Metallfach. Es sind auch einige Binnenflüchtlinge darunter, deren Ausbildung durch unsere Patenschaften finanziert werden. Laut Schulleiter sind alle Azubis hoch motiviert, ein besseres Leben durch Ausbildung zu erhalten.

Auch in diesem Jahr konnten wieder dank der Rad-Börse einfache Fahrräder für die Schüler*innen mit sehr weitem Schulweg angeschafft werden. Auf diesem Weg danken wir noch einmal Hans und Elli Reinbold herzlich für die Organisation und Durchführung der Rad-Börse!


Leider kommt der burkinische Staat seiner Verpflichtung, Schulspeisung bereit zu stellen, nicht nach. Damit die Kinder in der Schule nicht Hunger leiden müssen, haben wir Reis, Bohnen und Öl für alle Grundschulen und das BBZ finanziert. Hierhin gingen vor allem die Spenden, die den Vermerk „Hungerhilfe“ hatten.

Unsere frisch ausgebildeten Weberinnen sind ganz glücklich. Sie haben einen Großauftrag bekommen und dürfen nun die Stoffe für 300 Schuluniformen für das Lycée herstellen. Auch wir freuen uns über diese Nachricht, weil sie doch zeigt, dass dieses Frauenprojekt nachhaltig ist, und die Weberinnen ein Einkommen erhalten.


In unserer Partnergemeinde ist also viel in letzter Zeit geschehen und diese kleine Dokumentation zeigt, dass alle Spendengelder dort ankamen, wofür sie bestimmt waren und die einzelnen Projekte jeweils vorangebracht haben.